| Wie
funktioniert eine Nebelmaschine, welche chemischen Bestandteile
beinhaltet der erzeugte Nebel? |
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Eine
Nebelmaschine erzeugt kein reines Gas, mit nur geringen lichtstreuenden
Qualitäten, sondern ein Aerosol, ein Gas mit kleinsten Flüssigkeitstropen
in der Grössenordnung von 0.22 µm, die sichtbares
Licht sehr stark streuen und so den Nebel- bzw. Raucheffekt bewirken.
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Jedes
Nebelfluid besteht aus einer 1090 %igen Glykolverbindung.
Die mit destilliertem Wasser Zusammensetzung wird je nach Verwendungszwecks
des Nebels variiert. |
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Beispiele für Mischungsverhältnisse des Nebelfluids
und deren Verwendung: |
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< 15% Glycerin (1,2,3-Propantriol) + destilliertes Wasser:
Dunstschleier, besonders gut für Laser- und Lichteffekte
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>
15% Glycerin + destilliertes Wasser: dichter
Nebel oder Rauch
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~
90% 1,2-Propandiol + Wasser:
dichter Nebel
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~ 40% 1,2-Propandiol
+ Wasser:
sehr
schnell auflösender Nebel
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weiters
sind oftmals Triethylenglykol, Polyethylenglykol und Wasser (doppelt
destilliert enthalten)
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| Funktionsweise
der Nebelmaschine |
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Raumtemperatur befindet sich das Nebelfluid aufgrund seines geringen
Dampfdrucks in flüssiger Phase. Die verwendeten Fluida auf
Glykolbasis haben meist, abhängig vom Mischungsverhältnis
mit Wasser, einen Siedepunkt zwischen 180°C und 290°C.
Das Nebelfluid wird mittels Pumpe in ein Heizelement befördert.
Mit steigender Temperatur und insbesondere sobald der Siedepunkt
überschritten wird, verdampft das Fluid. Bei der damit verbundenen
raschen Ausdehnung wird es durch eine Düse ins Freie befördert
und bildet mit der kalten Luft ein Aerosol, welches wir in Verbnindung
mit seiner Fähigkeit Licht zu brechen, als Nebel oder Rauch
wahrnehmen. |
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| Quelle:
Herbert Darnhofer, Die Nebelmaschine, Seminararbeit am IfC, im Rahmen
von: Organisch-chemische Schulversuche, 2004 |
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| Juli
2004 / s.t |
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